
KFZ-Meister für unsere LKW-Werkstatt gesucht
LKW-Führerschein unbedingt erforderlich
Bewerbungen bitte an
Mandausch Containerdienst GmbH
Schmickstraße 25-35
60314 Frankfurt
Telefon 069/ 40 58 72 50 oder per E-Mail an b.loeb@mandausch.de
Stand: 29.04.2010
Vollzeit
unbefristetes Arbeitsverhältnis
Vergütung nach Vereinbarung
Führerschein zwingend erforderlich, Klassen CE schwere LKW mit Anhänger (alt: Klasse 2), PKW/Kleinbusse mit Anhänger (alt: Klasse 3)
Telefonische Bewerbung unter Telefon 0 69/ 40 58 72-50
Stand: 19.04.2010
Ostend. Überwachungskameras, Codeschlösser und zwei Sicherheitsschleusen: Der Eingang zu der unscheinbaren Lagerhalle auf dem Gelände der Firma Mandausch in der Schmickstraße ist schwer bewacht. Nur besonders vertrauenswürdige Mitarbeiter dürfen das Gebäude betreten. Ein Blick hinter die Mauern offenbart jedoch verblüffend wenig. Schreddermaschinen, zwischen denen sich Akten und Berge von Papiermüll stapeln – an sich nicht besonders schützenswert. Doch der Abfall enthält brisante Informationen – geschützt in der Sicherheitshalle: Krankenakten aus Arztpraxen, Gehaltsabrechnungen, Protokolle vertraulicher Gespräche oder Kontoauszüge. Kanzleien, Banken, Krankenhäuser und andere Firmen verlassen sich darauf, dass von ihren Dokumenten nichts übrig bleibt, wenn sie ihren Papiermüll in versiegelten Containern anliefern.

Die Aktenvernichtung im großen Stil gehört zum Geschäftsfeld Papierentsorgung, mit dem das Unternehmen sich einen Namen gemacht hat.
Vor fast genau 50 Jahren wurde die Firma von Walter Mandausch gegründet. Angefangen hat alles kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Papierresten der Betonsäcke aus dem Wiederaufbau der Alten Oper. „Mein Vater hat damals erkannt, dass sich mit der Papierentsorgung Geld verdienen lässt und zusammen mit meiner Mutter das Unternehmen gegründet“, sagt Petra Mandausch (49), die heute das 1957 gegründete Familienunternehmen mit heute 100 Mitarbeitern führt.
Seit 1983 holt die Firma die vertraulichen Dokumente von anderen Unternehmen ab, die sie anschließend in ihrem Auftrag vernichtet. Aber auch Privatleute können ihre Unterlagen zerstören lassen. Peter Garten, technischer Betriebsleiter erinnert sich noch gut an eine ganz besonderen Kundin: „Vor einigen Jahren kam eine Rentnerin mit einem ganzen Stapel Liebesbriefen zu uns. Sie hat dann mit Tränen in den Augen beobachtet, wie sie im Reißwolf gelandet sind.“
Üblicherweise sind es jedoch Geschäftsgeheimnisse oder andere vertrauliche Daten, die in die Papiermühlen des Unternehmens geraten. Jeder Mitarbeiter muss deswegen auch eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben. Denn es wäre fatal, wenn die Informationen auf den Dokumenten nach außen gelangen. „Wir unterliegen den strengsten Datenschutzbestimmungen. Vertrauliche Dokumente, die uns geliefert werden, müssen wir sofort zerstören“, schildert Peter Garten. Dazu gehört mittlerweile aber nicht mehr nur Papier: Auch Datenträger wie Compactdiscs und Festplatten oder Mikrofilme zerstören die Schredder der Firma. „Wir haben aber auch schon Uniformen oder Design-Prototypen vernichtet.“
Die vertraulichen Sachen holt das Unternehmen bei seinen Kunden ab. Zum Einzugsgebiet gehören ganz Hessen und Teile von Baden-Württemberg sowie Rheinland-Pfalz.
Mehr als 12 000 Tonnen vertrauliche Unterlagen kommen so pro Jahr zusammen. Das geschredderte Material verkauft Mandausch an Papierfabriken. Neben den Papierresten aus der Aktenvernichtung handelt das Unternehmen pro Jahr mit rund 100 000 Tonnen Altpapier. Dazu gehören ungelesene Zeitungen und Magazine oder andere Reste wie Kartons aus dem Einzelhandel. Auf dem insgesamt 20000 Quadratmeter großen Firmengelände am Osthafen wird der Abfall den verschiedenen Qualitätsstufen entsprechend sortiert.
Neben der Papierentsorgung gehört auch der Containermüll zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens im Ostend. Ob aus Neubau, Renovierung eines Altbaus oder Abbruch: Abfälle der verschiedensten Art nimmt die Firma an. Aber auch Privatleute können ihre Abfälle ganz einfach bei der Firma entsorgen lassen.
Weitere Informationen über die Firma Mandausch gibt es im Internet unter http://www.mandausch.de
Von Bastian Klein, Frankfurter Neue Presse am 29.08.2007
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